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Einladung 23.3_Kaffeeklatsch

pax christi Gruppe 1985 – 2025


Die pax christi-Gruppe Erftstadt feiert 2025 ihr 40-jähriges Bestehen und ihre 40-jährige Partnerschaft mit Kolumbien im Projekt von Nueva Esperanza / Neue Hoffnung.
Wir freuen uns, dazu im Mai Ancizar Cadavid Restrepo begrüßen zu dürfen, der auch vor zehn Jahren die pax christi Gruppe Medellín mitbegründet hat. Uns verbindet eine lange Freundschaft. 

 

Gutes Leben für alle! Wie kann das gehen?


Eintreten für Menschenrechte. Entscheidung für Universalismus. Engagement für Solidarität.
Wir wollen ermutigen und Kräfte wecken:

  •  für ein gutes Leben für alle Menschen,
  •  für ein menschenfreundliches und weniger ungerechtes Zusammenleben,
  •  für eine bewohnbare Erde


Im Programm zwischen März und Juli 2025

geht es um Begegnung, Austausch und Auseinandersetzung zu Fragen wie:
Was sind die Bedürfnisse von Menschen? Wie wirkt sich der Wunsch nach einem sicheren und geschützten, zuverlässigen und verbundenen gesellschaftlichen Rahmen aus? Was macht die Erfahrung von Ungerechtigkeit und Gewalt mit Menschen? Wie finden solcherart auseinandergetriebene Menschen wieder zusammen?
Als Christen gehen wir aus von einer „universalen Herrschaft Gottes“, die alternativ ist zu jeder Art von Herrschaft von Menschen über Menschen und Natur. Darin spiegelt sich unser Grundanliegen „Alle an einen Tisch“. Und das bezieht sich nicht nur auf Erftstadt, sondern
auf die universale Menschengemeinschaft. Deshalb gilt für uns der Leitgedanke „Die Armen zuerst!“ sowie „Parteinahme und Solidarität mit den anderen“.
In Wertschätzung und Dankbarkeit für das, was uns in Erftstadt und weit darüber hinaus in der Vielfalt verbindet und zusammenarbeiten lässt, laden wir Sie und euch herzlich ein, teilzunehmen und mitzumachen. Wir freuen uns auf viele Begegnungen.


Wir sitzen (weltweit) alle an einem Tisch.

Doppellogo_pax-Tisch

Kontakt:
Gerhard Pelzer
02235/924376
01522 9716027
paxchristi-erftstadt@gmx.org
Heidebroichstr. 31
50374 Erftstadt

Pax Christi als bundes-und weltweite Bewegung kann auf 75 Jahre  zurückschauen:„ Als am 4. April 1948 der französische Bischof Theàs in Kevelaer am Niederrhein als Geste der Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi formal besiegelte, ahnte niemand, wie wichtig diese Geste werden sollte. Begründet aus der Versöhnungsidee mit Frankreich arbeiteten die deutschen pax christi-Mitglieder nun auch intensiv an der Idee der Versöhnung mit polnischen Christen. Bis hinein in die 60er Jahre gab es immer wieder pax christi-Wallfahrten nach Polen, die intensive Kontakte knüpften. Mit dem Brief der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe mit der bekannten Versöhnungsbitte „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ fand die Arbeit der deutschen pax christi-Sektion ihren damaligen Höhepunkt. Heute ist pax christi Teil der internationalen Friedensbewegung Pax Christi International und mit über 120 Mitgliedsorganisationen weltweit aktiv.
Seit Gründung im April 1948 setzt die deutsche pax christi-Sektion sich für „Frieden und Gerechtigkeit – getragen vom Frieden Christi“ ein. Dabei musste sie sich manchen Herausforderungen stellen: Der Nato-Doppelbeschluss der Bundesregierung, der Vietnamkrieg, die Kriege im Irak und die Jugoslawienkriege mit dem Debakel von Srebrenica im Juli 1995 seien hier stellvertretend genannt. Gerade der Jugoslawienkrieg stellte pax christi vor eine Zerreißprobe: Ist der bedingungslose Pazifismus, wie er im Geiste des Evangeliums gefordert wird, der einzige Weg, um Frieden zu schaffen?
Die deutsche pax christi-Sektion mit ca. 5.000 Mitgliedern stellt sich den Themen um Frieden und Versöhnung in vielfältiger Weise: In bundesweiten Kommissionen arbeiten Menschen mit großer Expertise an Möglichkeiten der Versöhnung und des Friedens in lateinamerikanischen Ländern, in Afrika, in Israel und Palästina. pax christi setzt sich ein für ein Rüstungsexportkontrollgesetz und arbeitet mit in der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“. Als zentrales Thema hat pax christi die Kampagne „Gewaltfrei wirkt“ ins Leben gerufen und überlegt an Möglichkeiten des gewaltfreien Handelns in Konfliktsituationen. Die Mitgründung des Maximilian-Kolbe-Werkes entstand aus der Unterstützungsarbeit für Überlebende des Holocaust und wird stetig fortgeführt in Aktionen für das Erinnern für die Zukunft.“ (Auszug aus dem Beitrag des Bundesvorsitzenden Gerold König zur 75 Jahr-Feier 5/23 in Leipzig ) 

Was Pax Christi Erftstadt bewegt 

Unseren Beitrag für Frieden-Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bringen wir auf vielfache Weise ein:

Wir initiieren Friedensgebete, Friedensmeditationen, wir führen Veranstaltungen durch mit anderen Gruppen wie Mittwoch-Forum, kfd, Grüner Hahn, Eine Welt-Kreise, Nord-Süd Forum ect.

Wir sind  (mit eigenen Beiträgen) beteiligt bei verschiedenen Veranstaltungen im Jahreskreis:  

8. Juli                Flaggentag Mayors for Peace: Fahne hissen im Rathaus Erftstadt 

6. August         Hiroshima-Gedenktag  

9. November   Reichsprogromnacht 

10. Dezember Waldweihnacht im Friesheimer Busch

Besonders in der Zeit der Pandemie aber auch jetzt noch weit darüber hinaus fühlen wir uns spirituell unterstützt durch die Zugehörigkeit zur großen Bewegung von Pax Christi: Jedes Wochenende gab und gibt es spirituelle Impulse; über deren Lesen, Meditieren sind wir in Gebet miteinander verbunden. Sie helfen uns aufrecht durch den Alltag und die Krisen geschüttelte Zeit zu gehen.

Den Link für diesen Impuls können wir gerne auf Anfrage hin zur Verfügung stellen!

Gerne schauen wir auf den 5.Dezember 2022 zurück: mit Schwester Philippa (Benediktinerin St. Hildegard) eröffneten sich in St. Barbara neue Gedanken und Gespräche darüber, wie wir als engagierte Christinnen im Netzwerk mit anderen gemeindlichen Gruppen der eigenen Spiritualität mächtig bleiben (trotz der vielen unerfreulichen Begleiterscheinungen in der Institution Kirche).

Unsere Projektpartnerschaft mit Nueva Esperanza/Kolumbien begleitet die örtliche Präsenz seit 1987: Wir unterstützen –meist durch private Spenden- spannende Projekte, die wir durch unseren langjährigen Priesterfreund Gabriel Diaz kennenlernen konnten. Er war mehrfach zu Besuch in Erftstadt und viele Menschen in unseren Pfarrgemeinden konnten ihn kennenlernen. Später kamen  andere aktive Frauen und Männer der Pax-Christi-Gruppe Medellin ebenfalls zu uns; viele Gesprächsforen ließen die Begegnungen hier wie dort mit großem Interesse und Neugier vertiefen. Über diese anregenden Begegnungen  schrieben wir über die Jahre hinweg immer in den Pfarrbriefen.